Während des spanischen Bürgerkriegs verbrachte die HMS Gallant – ein Zerstörer der G-Klasse – viel Zeit in spanischen Gewässern, um die von Großbritannien und Frankreich gegen beide Konfliktparteien verhängte Waffenblockade durchzusetzen. 1940 beteiligte sich der Zerstörer an der Evakuierung alliierter Truppen aus Dünkirchen und eskortierte auch Konvois nach Malta. Während einer dieser Konvoifahrten wurde sie nach einer Kollision mit einer Mine beschädigt. Die Gallant wurde zur Reparatur nach Malta geschleppt, wo sie bei einem italienischen und deutschen Luftangriff weiteren Schaden erlitt. Der Schaden war so groß, dass eine Reparatur des Schiffes unwirtschaftlich wurde. 1943 wurde die Gallant als Blockschiff im Fahrwasser versenkt, um mögliche feindliche Landungen zu verhindern.