Das 1933 und 1934 entwickelte Projekt SK22 basierte auf Superzerstörern der 1916-Klasse aus dem Ersten Weltkrieg. Eine der Projektversionen schlug vor, die Schiffe mit vier 150-mm-Geschützen auszustatten. Der operative Einsatz solcher Zerstörer galt als umstritten: Das Schiff war eine zu instabile Plattform für Artilleriefeuer, selbst mit einer Verdrängung von über 2.000 Tonnen. Dies war einer der Hauptgründe, warum die Kriegsmarineverwaltung einem Projekt mit Artillerie kleineren Kalibers den Vorzug gab.