Gemäß den Bestimmungen des Versailler Vertrags durfte Deutschland sechs alternde Schlachtschiffe der Deutschland- und Braunschweig-Klasse behalten. Nach Erreichen ihrer Altersgrenze konnten diese Schiffe durch Schiffe mit einer Wasserverdrängung von höchstens 10.000 Tonnen ersetzt werden. In den 1920er Jahren begannen die Marinechefs mit umfangreichen Forschungen zu zukünftigen Schiffen, die die alten Schlachtschiffe ersetzen sollten. Es wurden mehrere Varianten vorgeschlagen, darunter ein Entwurf, der den Washington-Kreuzern ähnelte. Dieses spezielle Projekt sah den Einsatz von acht 8-Zoll-Geschützen vor. Das Projekt wurde nie umgesetzt, aber seine Weiterentwicklung führte zur Entstehung von Westentaschen-Schlachtschiffen.