1907 entwickelte der Generalstab der Marine das Seekriegsentwicklungsprogramm 1909–1919. 1911 wurde eine Ausschreibung für den besten Entwurf eines Panzerkreuzers für die Ostsee an russische und ausländische Werften ausgeschrieben. Die von Blohm & Voss vorgeschlagene Lösung stach durch ihre Anordnung hervor – die Hauptgeschütze waren in Überfeuertürmen installiert. Das Schiff mit acht 356-mm-Geschützen in vier Türmen und vierundzwanzig 130-mm-Sekundärgeschützen erinnerte an deutsche Schlachtkreuzer jener Zeit, war jedoch in Bezug auf die Panzerung den Schlachtschiffen der Gangut-Klasse ähnlich.