Im Jahr 1938 beschloss das niederländische Verteidigungsministerium vor dem Hintergrund internationaler Spannungen, seine Marine zu verstärken. Die Projekte von 1939 ähnelten in vielerlei Hinsicht dem Projekt des deutschen Kriegsschiffs Scharnhorst. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde beschlossen, die Größe des neuen Schiffs zu reduzieren. Die Regierung neigte dazu, ein Projekt zum Bau eines 16.000-Tonnen-Kreuzers voranzutreiben, der 33 Knoten fahren und eine Hauptbatterie von 240- oder 280-mm-Geschützen tragen könnte. Um jedoch ausreichenden Panzerschutz zu gewährleisten, musste man sich letztendlich mit einem kleineren Kaliber von 203 mm begnügen. Wäre das Projekt weiterverfolgt worden, hätte das Schiff bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs durchaus eine verstärkte Flugabwehr erhalten können.