In den späten 1930er Jahren ordnete das Oberkommando der deutschen Marine die Entwicklung eines Projekts an, das im Rahmen einer Seeblockade Großbritanniens durch Raider-Formationen eingesetzt werden sollte. Zwölf Schiffe der P-Klasse, die auf Grundlage der Entwicklung des Panzerschiffprojekts der Deutschland-Klasse entstanden, sollten in diesem Plan als Hauptangriffstruppe fungieren. 1939 wurden Verträge mit Werften zum Bau dieser Schiffe unterzeichnet, der Auftrag wurde jedoch später zugunsten von Schlachtkreuzern der O-Klasse storniert. In der Originaldokumentation wurde die Schiffsklasse als Handelsstörer oder Raider angegeben.