1939 wurde der Bau weiterer Schlachtschiffe der Richelieu-Klasse genehmigt. Eines der Schiffe wurde nach einem verbesserten Entwurf gebaut und erhielt eine neue Anordnung der Hauptbatteriegeschütze – an jedem Schiffsende befand sich ein Vierlingsturm. Gleichzeitig wurden Geschütze mit größerem Kaliber entwickelt. Wenn die französische Aufklärung genauere Daten über die Hauptbatterie der geplanten deutschen Schlachtschiffe erhalten hätte, hätten sich die Schiffsbauer aufgrund der begrenzten Größe der Werften höchstwahrscheinlich für eine Vergrößerung der Hauptbatterie entschieden.